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Wie viele Großspeicher gerade wirklich angefragt wurden (eine Annäherung)
Teil I des Großspeicher-Briefings.

Hi Cleantechie!
Das ist die erste Ausgabe meines Großspeicher-Briefings für alle PROs, für alle zahlenden Leser und Leserinnen. Wir schauen uns näherungsweise an, wie viele Speicher denn wirklich angefragt wurden.
Hinweis: Diese PRO-Ausgaben kommen ca. zweimal im Monat zusätzlich zu den freien Dienstags-Ausgaben. Hier kannst du upgraden.
Das sind die weiteren Themen im Großspeicher-Schwerpunkt für die nächsten Wochen:
Wie viele Großspeicher kommen werden (und wann) ⌚️
Wie ein Großspeicher Geld verdient und wie viel 🕵️
Nicht nur Lithium-Ionen – ich blicke auf andere Zellchemien 🤘
Let’s go!
Wie viele Großspeicher gerade wirklich angefragt wurden (eine Annäherung)
Durch Deutschland rollt eine Speicherwelle. Sie ist auf den ersten Blick riesig. Mindestens 326 GW Speicherleistung haben Investoren für die nächsten zehn Jahre bei den deutschen Netzbetreibern angefragt. Das jedenfalls waren die letzten bekannten Zahlen, die die Kollegen des PV Magazins zum Jahreswechsel recherchiert hatten.
Diese Zahlen waren, neutral formuliert, eine Überraschung für viele in der Energieszene.
Denn in extremen Szenarien bräuchte Deutschland laut Fraunhofer ca. 500 GWh Speicherkapazität im Jahr 2045. Da viele Großspeicher-Projekte ungefähr im 2h-Kapazitäts-Bereich geplant werden, hätten wir mit der aktuellen Speicherwelle dieses Ziel erreicht – wenn auch wirklich alle Speicher gebaut werden.
Die angefragte Speicherleistung steht zudem in einem krassen Gegensatz zu den aktuellen Zahlen für den gesicherten Großspeicherzubau in den nächsten Jahren.
Das sind die Daten aus dem Marktstammdatenregister. Sicher geplant sind ca. 4 GWh.
4 GWh sind schon ein bisschen weniger als 500 GWh.
Veronika Grimm, Professorin für Energiesysteme und Marktdesign an der TU Nürnberg und Aufsichtsrätin bei Siemens Energy, warnte im Handelsblatt kürzlich (€): „Das, was aktuell an Speichern geplant wird, dürfte über das Ziel hinausschießen. Am Ende muss all das irgendjemand zahlen, entweder über Gebühren oder über Steuern.“
Dabei ist die Zahl, die kursiert, noch immer zu klein.
Ich habe mich bei den Netzbetreibern umgehört. Lass uns gemeinsam schauen, welche Zahl eher realistisch ist.

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